Wandel und Würde

Hier wie folgt eine etwas esoterisch angehauchte Betrachtung, die auch zum Nachdenken anregen kann (ich habe „Traum: Retten“ mit einem dicken Rot unterlegt, da dieser Anteil zu dem Zeitpunkt an dem er in dieser hier genannten Reihenfolge des Austausches kommt, ausschlaggebend für das negative Schicksal des Geliebten Wesens ist). Das Retten-Wollen bildet sich aus der Betrachtung der Vergangenheit des Geliebten Wesens und entfaltet seine negative Wirkung auch daraus, dass der Liebende zu diesem Zeitpunkt ein Fremder ist und kein Bekennender. Es kommt zu früh.

  • Ein Fremder mit Sehnsucht (Wandel), Umkreisend (aus der Fülle)
  • Eine Bekennende mit Idealen (Würde), ein Zentrum
  • Ein Fremder, mit Traum (Retten), Umkreisend (aus der Fülle)
  • Eine Bekennende, in Bedrängnis, ein Zentrum
  • Ein Fremder, auf der Flucht, Umkreisend (bedroht von Zersplittern in der Gravitation)
  • Eine Bekennende, auf der Flucht, ein Zentrum (fortstoßend aus der Gravitation)
  • Ein Bekennender, in Bedrängnis, ein Zentrum
  • Eine Fremde, mit Traum(verlust) (Ungeliebt), Umkreisend (in die Leere)
  • Ein Bekennender, mit Idealen (Würde), ein Zentrum
  • Eine Fremde, mit Sehnsucht(verlust) (Wandel), Umkreisend (in die Leere)
  • Ein Bekennender, mit Realismus, ein Zentrum (in die Fülle) (nicht getan)
  • Eine Fremde, mit Realismus, Umkreisend (in die Fülle) (nicht getan)

Wenn wir schon beim esoterischen sind, möchte ich dem religiösen Aspekt auch noch ein paar Gedanken widmen. Machen wir folgenden Annahmen:

  • Mit Adam ist der Wandel gemeint, der im Paradies alle Formen durchläuft ohne davon den wahren Sinn zu erfahren (Seinsverlorenheit). Er ist frei von Würde (unbekleidet). Er empfindet keine Gegensätze, denn er ist in dem Zustand der Windstille, da er nicht aufbegehrt sondern passiv dem Lauf der Dinge folgt. Adam ist die geraden Linien die vom Himmel hinauf hinabgehen und sich nicht berühren (individuell verschiedene aber unzusammenhängende Verwandlungen) die von der Lebensenergie erfüllt sind. Er ist der freudvolle Funke und der Narr, der in das Leben hineintaumelt, unwissend und darob geschützt. Paradoxerweise ist der Wandel außerhalb der Zeit, denn er initiiert die Zeit immer wieder neu (ohne Zusammenhang)
  • Mit Eva ist die Würde gemeint, denn sie wählt die Dinge die das Schöne und das Gute befördern (Ideale). Sie ist laut der biblischen Geschichte aus Adam hervorgegangen. Das macht Sinn, weil der Wandel (Chaos) die Würde als einen bestimmten/sinvollen Weg durch das ihm eigene Chaos hervorbringt (sichtbar macht). Dadurch dass sie einen bestimmten Weg in dem stetigen Wandel nimmt, ist sie der Entscheider / der Zauberer der die Wege wählt nach denen die Menschen hervorgehen. Eva ist die wählende horizontale Linie, welche die geraden vertikalen Linien Adams, die vom Himmel hinauf hinabgehen an einem ganz bestimmten Punkt berühren (individuelles, zeitliches, bewußtes Entscheiden). Durch Evas Wahl(en) tragen die Menschen laut der biblischen Geschichte Kleidung, was als Zeichen für Würde gilt. Die Würde ist ein Kampf innerhalb der Zeit um das Bewahren der Würde, die von dem zeitlichen Verlauf bedroht wird (durch den Zusammenhang). Was ist die horizontale Linie von Eva welche die vertikalen Linien Adams an bestimmten Punkten (sinnvollen Punkten) kreuzen? Eine Schlangenlinie (eine Schlange).

Die Begriffe deuten hier schon auf das „Kreuz“ als Symbol hin, welches wir in diesem Zusammenhang auch nochmal in einem Artikel betrachten können.

Ich habe im Zusammenhang mit meiner esoterischen Betrachtung zu Adam/Eva von Linien gesprochen. Dies hier nochmal als Schaubild, so dass man das obig beschriebene vor dem eigenen geistigen Auge besser nachvollziehen kann. Wichtig ist zu realisieren, dass beide Linien ihrem eigenen „Dämon“ folgen. Sie werden voneinander beeinflusst, aber auf subtile Weise und nicht auf ursprüngliche Weise. Die horizontale Linie geht einen Weg der die blauen Linien so kreuzt um Würde zu wahren. Die vertikalen Linien sind spielerischer und unverständiger Natur denn sie wechseln ohne Würde zu wahren. Hier können wir, wenn wir schon beim esoterischen sind, die beiden Tarot-Karten „Der Magier“ (Würde) und „Der Narr“ (Wandel) benennen, als auch im kaballistischen „Baum des Lebens“ die beiden ursprünglichen Sephiroth Chockmah/Weisheit (Wandel) und Binah/Verstand (Würde). Es geht hier also um ursprüngliche Kräfte deren Bedeutung in sehr jungem Alter für uns Menschen prägend realisiert werden kann, so dass man früh darauf geprägt wird der Würde oder dem Wandel zugehörig zu sein.

 

Die Würde braucht den Schutz von „Retten“ im Wandel. Der Wandel ist bedrohlich für die Würde, denn die Würde geht aus dem Wandel hervor und alle anderen Teile im Wandel die nicht von der Würde ausgewählt wurden (die Würde ist wählend), werden dadurch abgewiesen. Diese abgewiesenen Teile im Wandel bedrohen die Würde und ihre besondere Bedeutung/Sinn. Es ist daher nötig, dass das Bewußtsein des Wandels dem Wert der Würde angesichtig wird und daraufhingehend die übrigen Aspekte die sich in ihm befinden im Zaum hält und beruhigt, so dass die Würde darob nicht bedroht werde. Da wo die Würde wachsen darf, ist es förderlich für Liebe und Fülle, da die Koheränz des würdevollen Wegs einen Sinn gebiert, der förderlich ist. Da wo die Würde überfallen wird und nicht gedeihen kann, entsteht die Situation des „Ungeliebt“, da das Bewußtsein im Wandel erkennt, dass das „Retten“ versagt hat und etwas schönes (Die Würde) angesichts der übrigen Kräfte nicht bestehen durfte. Dadurch wird der Wandel in seiner Fähigkeit zu „Retten“ verunsichert, was es für zukünftig ähnliche Ereignisse schwieriger macht.

Mann und Frau (Liebender und Geliebte oder Liebende und Geliebter,…) haben in sich ihren eigenen „Wandel“ und „Würde“ und sie haben ihre individuelle Lebensgeschichte, in welcher der Wandel und die Würde durch die Welt, welche sie vorgefunden haben entsprechend stabilisiert oder destabilisiert wurden. Wenn „Retten“ stabilisiert werden konnte, so wurde die Würde befördert und zeitlich war es ein positives Erlebnis, denn die Würde ist der Weg zu positivem Erleben in dieser Welt. Koheränz befördert die Würde, während Inkoheränz sie beschädigt. Der Gott des alten Testaments der Adam angeblich geschaffen hat, hat sich in der biblischen Geschichte als Inkoheränt erwiesen, denn er hat die Würde beschmutzt. Der Gott des alten Testaments erweist sich nämlich als die restlichen Teile Adams, die nicht von Eva ausgewählt wurden (Zusammenballung). Vor der Herausbildung Evas war er noch ganzheitlicher. Dieser Gott hat durch das Wirken des Guten in die Schöpfung (in Adam und Eva) sich selbst die schlechten Teile übrig gelassen und wurde darob scheinbar bedrohlich für den Menschen in der Welt (Er wurde „Ungeliebt“) — Ungeliebt als aussortiertes, übrig gebliebenes, ist also auch ein Schöpfer (daher kommend die Annahme mancher Gnostiker dass wir Menschen uns auch für das Retten dieser zurückgelassenen Teile von Sinn aufmachen können). Hier ist mir nun aufgefallen, dass „Retten“ sich entscheiden muss was denn gerettet wird (welche Bestandteile) und welche abgewiesen werden.

Was könnte mit „Lilith“ gemeint sein? Die erste Frau Adams (Wandel). Sie war wohl die Frau die wahrhaftig für Adam (Wandel) gewesen/gemeint war (Realität), während Eva ein Teil aus Adams Rippe? (eine Wahl/Würde in Adams Traumwelt) ist. Wenn Adam seiner Eva folgt (die Eva in ihm) dann wird er die Stärke erlangen die er für Lilith (Würde) außerhalb von ihm benötigt. Darob ist Lilith die Würde selbst, welche den Wandel enthält, während Adam der Wandel ist, der die Würde enthält. Wenn Adam gestärkt durch die Auseinandersetzung mit seiner Traumwelt reif für die Realität ist, kann er auf Lilith treffen.

Ich hoffe der esoterische/religiöse Ausflug war auch hilfreich. Ich nehme diesen jedoch nicht so ernst, da ich meinen Fokus dem individuellen Erleben widmen möchte. Nachdem die Emotionalfelder nun fertig beschrieben sind (welche ich dem Wandel zuordne), werde ich daher überlegen wie ich dem individuell richtigen Weg durch diese Felder (was ich der Würde und dem Geliebten Subjekt zuordne) noch einen Fokus widmen kann. Da das Ausbreiten von individuellen Erlebnissen im Internet auf einem öffentlichen Blog aber nicht gut geht, werde ich mir hierzu noch etwas überlegen. Vielleicht wird dies nicht Teil des Blogs sein.


Hier noch ein paar weitere Notizen, die noch etwas ausschweifender auf den ganzen Komplex Wandel/Würde eingehen und die mir grade noch im Kopf herumschwirren:

  • Wandel und Würde müssen nicht grundsätzlich als Männlich und Weiblich angesehen werden. Wir finden beispielsweise im Roman „Seelen“ von Stephenie Meyer ein Beispiel für die Auseinandersetzung zwischen Wandel (im Buch: Wanderer, Wanda) und Würde (das Individuum, ich Buch. Melanie) die frei von einer typischen Geschlechterzuteilung stattfindet und wo es mehr darum geht, wie sich diese Auseinandersetzung in der eigenen Seele abspielt (zwei Seelen in der Brust).
  • Der Wandel fühlt tief hinein und entdeckt und entbergt was es alles gibt. Er hat nicht die Dinge, sondern er bringt sie hervor. Er will es alles haben und hat deshalb keins davon. Wandel ist grenzenlos und die Würde ist begrenzt.
  • Das Lied „Slip inside this house“ der Band 13th floor elevators ist ein Klassiker der Psychedelic Hippie-Musik. Es geht in diesem Lied dessen Sinn man nur schwer versteht, eigentlich auch darum, dass der Wandel in ein Haus heimatlich hineingeht, das heißt dass er die Würde kennenlernt und so zur Ruhe kommen kann.
  • Würde ist das Individuum, Wandel ist die Schablone
  • Die Würde trifft Entscheidungen in Sachen des Herzens, der Wandel präsentiert den Geist (das was es alles gibt)
  • Die Würde ist schwach alleine, sie braucht Unterstützung um gegen den Wandel zu bestehen. Sie braucht: „Retten“ im Wandel. Sie braucht: dass der Wandel sich selbst beschränke um sie zu schützen vor der Auflösung im Wandel, so dass sie nicht zu „Ungeliebt“ werde. Würde deren der Wandel nicht (dauerhaft) angesichtig wird, dessen (beider) Weg geht in die ungeliebten Welten.
  • In der Würde fühlt der Mensch Schmerz und Heil, welches am Aufreiben der Würde durch den Wandel bewirkt wird.
  • Im Wandel ist der Seelenfrieden und die Windstille. Bewegung und Stille.
  • Der Wandel ist ein Einhorn, ein Fabeltier und ein Träumer
  • Die Würde allein wird durch den Wandel in die Extreme gestoßen, denn sie alleine ist fix, aber wachsam und reaktiv auf Wandel. Der Wandel wird durch Extreme normalerweise nicht berührt, denn er ist beweglich. Wenn der Wandel die Würde wirklich erkennt, dann ist er ein Mensch und kein Einhorn mehr und dann leidet er, daran dass er die Würde beschädigt.
  • Worttreue ist eine Sache der Würde, so wie die richtige Kommasetzung. Das Komma ist ein Sinnstifter. Wenn es heißt: Am Anfang war das Wort, so ist das Wort eine Sache der Würde und des Wandels, denn es ist eine Verdichtung der Möglichkeiten auf eine Bestimmtheit.

Es gibt die Situation die auch ich hier im Blog beschreibe, in welcher Wandel die Würde von seiner Wertigkeit überzeugen will und genauso auch Würde den Wandel von ihrer Wertigkeit. Die Menschen zeigen sich hier als Avatare dieser Kraftfelder und prallen so aufeinander. Horn auf Horn, Kräftemessen. Ebenbürtig, auch wenn enttäuschend. Kräftemessen weil es hier besonders vibriert. Der Liebende wird kurz vor der Entscheidung von Ungeliebt: „Der Liebende hat verloren“ nochmal alle Register ziehen und versuchen diese Entscheidung zu beeinflussen, indem er irregulär versucht sein schon offenbartes Verlieren zu übertünchen. Hierzu wird er ehrliche Emotionen beschwören, diese vor Ungeliebt ausleben um ihr zu zeigen, dass Emotionen nur wechselbar sind und es nicht so schlimm war, dass er einen Moment der Schwäche hatte. Er will damit zeigen, dass er auch anders kann: „Warum machst du es dann nicht anders?!“. Es ist definitiv wertvoll besonders viel Recherche auf dieses Aufeinanderprallen zu legen, denn es ist eine Mitte. Es ist nicht der Anfang und nicht das Ende aber der Scheidepunkt. Dort ist auch das Energiepotential welches mich zum Schreiben dieser Beiträge bewegt. Das Geliebte Subjekt wird besonders fest und statisch, unverrückbar in dieser Situation und der Liebende wird besonders vibrierend, ausweichend und umwandernd. Genau in diesem Scheidepunkt spottet der Liebende auch nochmal indem er von Einigung/Balance/Ausgleich spricht obwohl es offensichtlich ist, dass er dies als Reaktion! auf die Abweisung (vorausschauend) tut und nicht aus eigenem Antrieb. Es ist wie ein eingesponnen sein, in einem Netz dass sich der Liebende selbst gebaut hat. Was genau hat ihn nun dazu gebracht in das Verlieren zu gehen? Es sind bereits vorherige Gründe aus der Vergangenheit in denen er noch verhaftet war (aus einem älteren Zyklus mit Ungliebt) die er an dieser Stelle hochholt, sie haben mit der Situation evtl. nichts zu tun, aber sie lassen ihn ahnen dass er verliert und somit legt er seine Ängste darum offen dass er es ahnt um der Abweisung zuvor zu kommen („schau ich hab Angst, ich hab schon gemerkt dass es in eine Richtung geht, in der ich immer verlieren werde“).

Einige Gedanken zu Wandel und Würde konnte ich mit Hilfe der Kaballah-Texte (Baum des Lebens) von folgender Webseite zusammentragen, die ich hier aber nicht weiter ausbreiten werde da es zu ungenau ist und zu beliebig. Ich konnte meine Felder den Sephira nicht genau zuweisen und habe deswegen sozusagen mein „eigenes Ding“ gemacht was für den Sinn auch wertvoller ist, als sich in dieses vorhandene Schema einzupassen nur um sich dem anzubiedern was es in der Welt schon gibt: Mir scheint jedoch der Konflikt zwischen Wandel und Würde eben in den Sephira: „Unbewußtes“ und „Höherem Selbst“ stattzufinden (soviel konnte ich mir etwa dazu denken). Siehe: http://magieausbildung.de/dominus-liminis/

Wie kann es gehen, dass der Liebende das Geliebte Subjekt nicht aus der Balance bringt? Er darf „Retten“ nicht zeigen und muss es in sich bewahren. Die Lektionen dazu erhält er aber erst in der Reflektion über sein Fehlverhalten. Er hat in seiner Chance noch keinen Zugriff auf die Lektionen die er erst später erhält. Man kann sagen, warum hat er es denn nicht schon gewusst, dass er das Geliebte Subjekt aus der Balance bringt, wenn er ihr zeigt, dass er „Retten“ will und dazu auch die entsprechenden Hoffnungen mit sich bringt (Erzitternd, Glaubend), die ihm eine gewisse Würde dazu geben diesen Weg zu verfolgen. Es ist ein bisschen ein Henne/Ei-Problem.

Wie kann es gehen, dass das Geliebte Subjekt nach dem gegenseitigen Verlust der Balance nochmal Kontakt ermöglicht? Nicht klar. Vermutlich wurde bereits eine Chance gegeben nach gegenseitigem Kontaktverlust und der Liebende hat aber seine Lektionen nicht gemacht und man befindet sich sozusagen bereits im zweiten Zyklus, in welchem das Geliebte Subjekt bereits so großzügig war nach dem beidseitigen Verlust von Balance nochmal komplett vorne einzusteigen und nochmal eine Chance zu geben.

  • Sie ist ein Geist, der von Körpern wie ihm nach unten hin erkaltet wird.
  • Er ist ein Körper der von Geistern wie ihrem nach oben hin befeuert wird.

Höheres Selbst (Seele) ist für beide ein Problem
– Faith vs. Chance (Menschenfreund vs. Misanthropin)

Unbewußtes ist für beide ein Problem.
– Beide wahren ihre Grenzen nicht. Er offenbart zu viel und sie will alles wissen. Grenzen wahren.

  • Gravitation, Planeten in Umlaufbahnen umeinander.
  • Passanten in zwei Zügen die aneinander vorbeifahren in verschiedene Richtungen (Begegnung)
  • Avalon als Bindeglied von Kreuzen, Christus
  • Mahnungen an die Nichtigkeit von Magie und Ego-Tricks im Angesicht der karmischen Wahrheit („you may dabble in your magic but please remember, a debt of souls will always be repaid“)
  • Medusa (Würde) versteinert den neutralen Buddha (Wandel)
  • Wieso sollte ein Buddha Magie und Ego-Tricks nutzen, obwohl er doch neutral und dem Wandel zugehörig ist?
  • Wieso sollte Medusa trotz ihrer Würde einen neutralen Buddha versteinern der nichts mit ihren Belangen zu tun hat (Sich nicht einmischt) — weil Würde auch heißen kann seine Gewalt und Kraft einzusetzen um geschützt zu bleiben. das bedeutet: der Buddha hat angegriffen (war kein Buddha, war kein neutraler Wandel). Von wegen Neutral: es war ein Ego-Buddha der den Wandel gesteuert hat
  • Sinnhaftigkeit als Gravitation
  • Habe ich mir diese esoterischen Gedanken ausgesucht, oder haben diese Gedanken/Konzepte mich ausgesucht, dass ich mich mit ihnen beschäftige.
  • Ist Esoterik (Kaballah, Sternzeichen) als Magie gar nicht geeignet überhaupt eine Betrachtung oder Hilfestellung für meine Sinnsuche zu geben?
  • Wie kann ich magische Einflussnahmen abstoßen

Die Esoterik bietet sich an, aber sie ist nicht in der Lage den Weg der Würde (die sinnhafte Magie) wahrhaftig nachzuvollziehen (im individuellen Erleben), da sie sich versucht über Umwege an die Wahrheit anzunähern. Alle obigen Esoterik-Überlegungen sind daher Ablenkungen und Verwirrungen die mich in meiner Konzentration auf das Würdevolle behindern.

Der „Wandel“ ist hoch wie ein Strahl oder eine Linie in den Himmel hinauf und durch die Sphären hindurch. Er ist in Bewegung und fluktuiert zwischen den Sternen seiner Sphären die er logisch und weit zusammenfasst und voneinander trennt in allen möglichen Kombinationen.

Die „Würde“ ist wie eine Linie, die diesen Strahl in der horizontalen kreuzt. Sie entscheidet sich für einen Pfad durch diesen Strahl der Möglichkeiten des Wandels. Das individuelle Wesen als sinnhafter Weg. Schlangenlinien

„Wandel“ und „Würde“ kreuzen sich, aber sind nicht unterwegs in derselben Richtung.
– dem „Wandel“ ist der Sinn gleich. Er wandert auf allen Wegen und ist frei von den Zwängen des Sinns aber auch frei von der Schönheit des Sinns. Er ist neutral und (aus)balanciert.
– die „Würde“ geht einen bestimmten Weg, der hart und steinig oder freudvoll und schön sein kann. Hochs und Tiefs durch sinnhafte Entscheidungen und Begrenzung.

Manchmal passiert es, dass der Liebende im „Wandel“ an derselben Stelle seiner Linie ist wie das Geliebte Subjekt in der „Würde“ auf ihrer Linie. Dann treffen sie sich um zu erkennen, dass sie zu diesem Zeitpunkt in verschiedene Richtungen unterwegs sind.

Aber wir Menschen sind Gäste auf diesen Zügen, die durch das Universum reisen. Wir können die Züge wechseln und können uns Gedanken über diese verschiedenen Weisen machen mit dem Sinn und mit der Welt in Austausch zu treten. Wir werden so unsere Erfahrungen machen können und unseren Horizont erweitern. Aber können wir tief eintauchen in die uns polaren Kräfte, so dass wir sie so verstehen und fühlen wie ein dort heimischer, der in diesem Pfad aufgewachsen ist? Ich weiß es nicht und werde noch über diese Züge und Reisenden nachdenken.

Vielleicht muss jemand zuerst ein Wandelbarer sein, bevor er die Sinnhaftigkeit von Würde entdeckt, wenn er genug Sterne erkundet hat aus welchen er einen sinnhaften Weg auszuwählen vermag.
Und wenn jemand zu lange in der Würde war, so dürstet es vielleicht nach der Ruhe der Wandelbarkeit?

Dies vermag ich schwer abzuschätzen, aber ich denke dass die Würde dem Menschen geziemt. Der Mensch mag zu Beginn ein Funke sein, der alles erkundet und entdeckt und mit der Zeit aber entscheidet er sich für sinnhaftes.

Die Würde infiziert den Wandel und schlägt sich in sein Unterbewußtes und so kann er nicht mehr wie zuvor wandeln. Er wird zu Sinnhaftigkeit bezwungen. Der Wandel ist ein Buddha und die Würde bringt ihn von dem Pfad der Balance ab, auf welchem er sitzend alles als sinnhaft und nicht-sinnhaft betrachtet. Medusa lässt versteinern, den Wandel versteinern, auf unschuldige Weise, denn unvermeidbar durch willkürliche Strafe der „Götter“ (siehe: griechische Mythologie).

Die Emotionalfelder als solches sind alle Wandel. Sie führen mich daher nicht raus in den sinnhaften wirklichen Austausch mit X. Sie sind die Stäbe oder Strahlen… es sind alles individuelle Stäbe oder Strahlen die nicht miteinander verbunden sind. Ich habe die ganze Zeit etwas betrachtet, was nur mich reflektiert und wie ich bin. Voneinander getrennte Stäbe oder Strahlen, die von oben nach unten gehen. Es fehlen noch die Linien der Verbindung zwischen diesen Stäben und Strahlen und dann erst kommt der wahre Weg der Verbindung der sogar gar nix mit den Emotionalfeldern so zu tun hat (etwas eigenes ist). Was mich viel mehr getriggert hat, als die Emotionen ist der Weg der durch diese Felder hindurch ging er ging horizontal und an bestimmten Stellen hindurch. Manche Teile der Felder haben somit gar keine Relevanz für diesen individuellen Weg der die Felder individuell durchschritten hat. Ich bin auf einen Menschen getroffen dem der Sinnhafte Weg durch die Felder viel wichtiger war wie das Ausloten und dableiben in den Feldern. Das war das atopische für mich.

Was ist mit den individuellen Geschichten und Berufen (Berufungen) die man im Leben ergreift? Sie befördern Starrheit auf eine bestimmte Schablone. Ein Software-Entwickler wird dem Wandel zugehörig, denn es geht um das Teilen und Herrschen. Ein Richter oder Anwalt wird der Würde zugehörig, denn es geht um den sinnhaften Weg, denn Recht soll helfen die Würde zu bewahren.

Was ist mit dem „falschen Dritten“ der Einfluss auf die Kommunikation von Wandel und Würde führt. Die Macht liegt in der Hand des Systems. Kleine Triggerpunkte können schon ausreichen um die Kommunikation zu destabilisieren. Das Schicksal des Einzelnen und das enorm wichtige Mittel der Kommunikation die Zentral zwischen Wandel und Würde ist, wird dem Individuum genommen und in eine Systematik überführt. Was hat dies für eine Bedeutung im Bezug auf den Liebenden und das Geliebte Subjekt. Können sie sich noch wahrhaftig begegnen? Kann unser System so verfahren sein, dass es alle Kommunikation mit Inkoheränz überlagert? Es war schon immer so, dass Kommunikation unklar war, doch die Übertragungsstörung erhält dadurch eine neue Qualität, dass sie durch andere Menschen authorisiert/überwacht/freigegeben/gesperrt werden kann (Dating-Plattformen etc.). So ist eine Steuerung möglich und unsere Gesellschaft grundsätzlich der Kontrolle von Mächtigen ausgesetzt und auch der Kontakt zwischen Liebendem und geliebten Subjekt wird destabilisiert und fragmentiert, um beispielsweise Menschen „occupied“ (okcupid) zu halten, so dass sie dauerhaft Zeit auf einer Plattform verbringen und nicht etwa die Liebe finden und zusammenkommen. Siehe: Die Grauen Herren aus Momo und die Zeitdiebe (Michael Ende).

Was ist mit Avalon als Verbindungsstätte (Symbol: Chalice Cross) und Christus als den Sehenden der das Ungeliebte Wesen beschützen kann? Findet dieser Weg in unserer Welt noch einen Durchgang. Kann dies noch erfahren werden, oder wird es durch Systematik verhindert und ist es nur noch für den individuellen Menschen in seiner eigenen Einsamkeit erfahrbar und nicht mehr im Austausch mit anderen.

Was bin ich? Welche Beeinflussungen wirken auf mich ein. Manchmal wird mir gedanklich das Bild von Mordred aus der Arthussage aufgedrängt als unterbewußt wirkende Kraft auf mich (siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Mordred,_Sohn_des_Artus). Folgendes davon resonierte: „Mordred wird im Buch nicht als der Bösewicht dargestellt, sondern als ein junger Mann der versucht, seinem Schicksal zu entkommen und durch Tapferkeit die Liebe seines Vaters zu gewinnen… ein psychologisches Porträt über Abenteuer, Magie, Schicksal und die Suche nach der Identität.“

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