03.01.2022

  • Ist es wahr: Sich fügen heißt lügen ?
    • ich las dies im Dating auf einem Profil.
    • meine Eltern und die alte Generation, wie sie sich verstellt haben in ihren Beziehungen (viele von ihnen).
  • was heißt nach Inspiration zu suchen, wenn man eine Sache gezeigt hat ohne diese zuvor zu besprechen.
    • heißt es, dass man sich nicht dafür interessiert was der Andere darüber denkt?
  • diese plötzliche Leere, wenn ein Faden abreißt und mein Geist einfach leer ist für eine Zeit
    • bin ich dann untreu geworden ?
  • wenn ich erfüllt bin vom Zugehörigkeitsgefühl, dann bin ich untreu
    • weil dann die Grenzen verwischen.
    • weil die Nähe zu Groß wird und man nicht mehr den Menschen als ganzes sieht (so kann es sein / muss nicht)
  • wenn ich aber nicht nah bin, sondern ganz woanders, dann weint mein Herz
    • weil ich dann denke, dass sie mich als einen triebgesteuerten, oder ein Monster oder ein Nichts sieht.
    • weil ich dann vor den Früchten meiner Handlungen zu fliehen scheine.
    • die Prüfung (Dune): Steck deine Hand in die Lade – was ist in der Lade? – Schmerz.
  • Wenn ich genau auf der Linie stehen bleibe, zwischen den Welten hin und her gehend.
    • die reine Welt des Buddhas, der Meditation. Sie gibt mir das Gefühl der Freiheit und des Ganzseins.
    • die Welt der Sehnsucht und des Schönen. Ich sehne mich nach Ihr.
    • Ich habe Angst dass die Welt des Buddhas bedeutet, dass ich Sie zurücklasse und dass ich die Welt verrate
    • die arme Welt, deren Schicksal angesichtig zu werden uns mit Sinn erfüllt.
    • beide Welten für sich drohen mich zu verschlingen.
  • Ich habe das Computerspiel Wrath of the Righteous gespielt. Darin enthaltene Story-Plots haben mich berührt:
    • die (spätere) Redeemer Queen (Noctitula) herrscht über eine Welt die ihrer Seele entspricht. Es ist eine Welt der Intrigen, des Bösen, des Chaos und der wechselhaften Freuden des schnellen Kicks.
    • Ember versucht ihr zu zeigen, dass sie bedauernswert ist und es mehr gibt, was sie viel glücklicher machen könnte als diese Welt.
    • die Succubi Arushalae hat endlich Träume. Doch die Träume enthalten Alpträume die nie verschwinden werden.
      • es sind die Alpträume ihrer Taten, die sie nicht verdrängen darf und kann, weil sie die Taten bereut und dafür gerade stehen möchte um gut zu sein.
      • der Protagonist des Spiels muss in der Lage sein, dazubleiben – trotz der Alpträume; und Schutz bieten und Hilfe.
    • der Mastermind Areelu Vorlesh, die Experimente macht um ihre Pläne zu verwirklichen und auch nicht vor dem Helden halt macht, als Schöpfung indem Sie die Gesetze des Universums betrügt und ihm dämonische Essenz eingibt und er dadurch viel mächtiger wird (fast wie ein Gott). Ihr Kind.
      • HIM – She’s in our blood (Venus)
      • was sind ihre Pläne, für die sie das Gute in sich opfert? Ihre kalkulierende Potenz und doch unauslöschlich: Liebe zu ihrem „Kind“
        • Beschmutzt und Rein gleichzeitig

Wenn ich meditiere und versuche sie zu erreichen und mich in sie hineinzufühlen um ihr Nahe zu sein, ist dies dann wie ganz oben ein „fügen“ und damit ein Lügen. Wenn Charles Manson singt „Look at your Game girl“, meint er damit mich, genau wie Cat Power wenn sie ihr Lied „Metal Heart“ singt. Bin ich derjenige der belügt (sich selbst und andere)?

Ist es eine Sünde oder ein Makel so zu sein wie ich? wie ein Spiegel oder ein Reflektor, der andere ungewollt betrügt, um ihnen nahe zu sein. Sehen die anderen nur nicht, dass sie auch eine Rolle spielen oder sind sie wirklich was sie sind?

Diese Fragen über mich als Spiegel, sind sie nicht unwichtig und zu vernachlässigen? Wie man handelt zählt mehr wie der Plan. All dieses Kopfkarrussel, wenn ich es nicht hätte und meinem Herz direkt folgen könnte…

Diese Sehnsucht von mir und diese absurde Webseite, ach wenn dies alles nur ein dummes Spiel von mir ist, mit mir selbst und ungeachtet dass man so etwas als guter nicht tun sollte, auch mit ihr.

Wie absurd, ich sehe mich von außen wie einer der Schattenfiguren aufstellt, um eine Geschichte darüber zu erzählen, dass es absurd ist mit Schattenfiguren zu spielen.

Ich muss zur Ruhe kommen und mich sammeln. Ich versichere, dass keine meiner Handlungen böswillig ist, sondern dass ich im Gegenteil einsam bin und dadurch Sterne heller leuchten sehe (wenn ich nicht gleichzeitig davon abgelenkt bin mich zu beweisen).

Und dieses eklige Grinsen, dass jetzt am Ende des Schreibens auf mein Gesicht gerät, dass sagt: ja du hast es wieder mal geschafft. Am Ende ist alles nur ein sarkastisches Ding, wo du selbst wie ein Objekt betrachtest und ein erfolgreicher Schauspieler. Nicht mal das Spiel ist echt, du hast es dir genommen von denen die keine andere Wahl haben als zu spielen.

Das ist der Narzissmus, die ewige Opferrolle. Wenn man sich außergewöhnlich fühlt und das einem was gibt, damit man sich nicht Alleine fühlen muss.

Unzusammenhängende Wortstücke sind ehrlich, wie im Film Persona. Sie stehen für kurze ungespielte Emotionen, die direkt aus der Seele kommen. Sobald ich ganze Sätze forme, besteht die Gefahr dass ich zum Lügner werde und dann beginne ich mich vor mir zu ekeln.

  • ich will ihr Kontra geben.
  • Ich will sie überraschen und herausfordern
  • ich bin nicht schön genug und nicht ausdauernd genug in ihrer Liga
    • das ist in Ordnung, es ist so (unveränderlich)
    • sie würde mein wahres Ich akzeptieren, wenn es keine Lüge ist (mit akzeptieren ist hier gemeint: Freundschaft und/oder Kontakt im Allgemeinen)
    • wenn es eine Lüge ist, dann würde sie vielleicht tolerant sein, wenn ich sie so akzeptiere wie sie wirklich ist

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